Hier möchte ich kurze meine Erfahrungen mit VirtualBox unter Debian GNU/Linux “etch” schildern.
Eigentlich ist VirtualBox eine wirklich gutes Programm, es mangelte lange an einer guten, freien Virtualisierungslösung, aber es ist sehr schade, dass VirtualBox offenbar einige Probleme mit Linux als Gast OS hat.
Vista hingegen hat bei mir einwandfrei funktioniert. ReactOS, XP und 2000 werde ich demnächst mal ausprobieren, wenn ich genug Speicherplatz geschaffen habe.
Ein kleiners Manko unter Windows Vista ist allerdings, dass Microsoft den Treiber für die emulierte Netzwerkkarte entfernt hat.
Das lässt sich zwar dadurch lösen, dass man sich von der AMD Seite den Treiber herunterlädt und davon ein ISO erstellt was man dann in der VM mountet und den Treiber von Hand installiert. So wirklich einfach ist das aber nicht und ohne ein unixoides OS mit mkisofs dürfte es zudem relativ umständlich sein. Es wäre schön wenn der Hersteller entweder auf ein entsprechendes ISO auf der Homepage bereitstellen, oder direkt mitliefern oder eine andere Netzwerkkarte emulieren würde.
Ich werde meine Tests von VirtualBox demnächst fortsetzen und dann hier weiter davon berichten.
Für eine eingehenden Performance-Vergleich möchte ich auf diese Quelle verweisen, ich persönlich war allerdings immer sehr zufrieden mit der Performance.
VB 1.5 funktioniert bei mir mit ubuntu und anderen Linuxderivaten einwandfrei. Nur bei dem Versuch SuSe 10.3 Beta 3 zu installieren, scheitere ich. Beim ersten booten von Suse 10.3 erhalte ich eine “PANIC”-Meldung, dass der Kernel nicht emuliert werden kann. Auf VWware funktioniert das einwandfrei. Zahlreiche Meldungen dieser Art sind bereits auch von anderen Usern an linux.org gesandt worden, wobei sich wohl herauskristallisiert, dass VB ein Problem bei der Emulation des neuesten Linux-Kernels hat, der in SuSe 10.3 verwendet wird.
Hoffentlich kann VB das fixen, denn auf die Dauer möchte ich nicht die teure VMware nutzen müssen